Verwenden Sie sichere Passwörter

Erschweren Sie den unbefugten Zugang zu Ihrem PC mit sicheren Passwörtern.

Ein Passwort sollte mindestens 12 Zeichen ( besser mehr ) haben und eine Kombination aus Buchstaben ( groß und klein ), Zahlen und Sonderzeichen sein. Bewahren Sie das Passwort nicht auf einem Zettel in der Nähe des PCs auf.


Halten Sie Ihre Software immer auf dem aktuellen Stand


Ständig werden in Betriebssystemen und Programmen Sicherheitslücken bekannt, die von Schadprogrammen ausgenutzt werden können.
 

» Schließen Sie diese Sicherheitslücken, indem Sie ihre Software regelmäßig aktualisieren.
» Nutzen Sie die Möglichkeit automatischer Updates.Virenscanner sollten täglich aktualisiert werden.
» Das Sicherheitscenter von Windows zeigt Ihnen übersichtlich an, wo Ihnen noch Gefahren drohen.


Schränken Sie die Rechte von PC-Mitbenutzern ein

Nutzen Sie als Administrator ("der darf alles") die Möglichkeit, die Rechte von Mitbenutzern des PC einzuschränken.

Dann können NUR Sie Veränderungen an den Sicherheitseinstellungen des Betriebssystems vornehmen oder Software installieren.

Surfen im Internet sollte man stets nur als Benutzer mit eingeschränkten Rechten, denn viele Schadprogramme werden unter den Rechten des jeweiligen Benutzers ausgeführt. Dies bedeutet, ein möglicher Virus kann so kaum noch Schaden am eigenen System anrichten!



Verwenden Sie eine Firewall und einen Virenscanner

Firewalls sind heute für einen sicheren PC unerlässlich, wenn dieser über einen Internetanschluss verfügt.

» Die Auswahl einer Firewall hängt von Ihrem Nutzungsverhalten und Sicherheitsbedarf ab.
» Informieren Sie sich eingehend über den Einsatz einer Virenschutz-Software.

Sollten Sie keine zusätzliche Software kaufen wollen, dann aktivieren Sie die standardmäßig in Windows vorhandene Firewall.
Das Sicherheitscenter von Windows bietet Ihnen zu dieser Thematik umfangreiche Tipps an.


Gehen Sie mit E-Mails und deren Anhängen sorgsam um

Die meisten Viren, Würmer und Trojaner werden per E-Mail verbreitet.

» Öffnen Sie eMail-Anhänge nur dann, wenn Ihnen der Absender vertraut ist!
» Bitte bedenken Sie jedoch, dass es relativ einfach ist, den Absender einer E-Mail zu fälschen.

» Geben Sie niemals Zugangsdaten zum Homebanking ein, wenn Sie per E-Mail angefordert werden.
» Kein Geldinstitut versendet E-Mails, in denen nach PINs, TANs oder Kennwörtern gefragt wird.

Wenn Sie Post von Arno Nymus mit der E-Mail-Adresse Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! erhalten, dann ist der Spaß offensichtlich. Es kann aber gefährlich werden, wenn sich hinter vermeintlich seriösen Absendern Betrüger verstecken, die an Ihre persönlichen Daten kommen wollen.


Erhöhen Sie die Sicherheit Ihres Internet-Browsers

Nutzen Sie die Einstellungsmöglichkeiten Ihres jeweiligen Browsers.

» Aktivieren Sie nur Active-X Komponenten, die Sie zum Surfen im Internet notwendig sind.
» Wählen Sie generell eine hohe Sicherheitsstufe
» Stellen Sie geringere Sicherheitsstufen nur für Seiten ein, denen Sie vertrauen.
» Schließen Sie über Filter die Anzeige von Internetseiten aus, die Sie nicht empfangen wollen.

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationtechnik (BSI) empfiehlt Aktive Inhalte prinzipiell auszuschalten!

Nutzen Sie die Einstellungsmöglichkeiten Ihres Internetbrowsers zur Erhöhung der Sicherheit. Über den Button "Extras" -> "Internetoptionen" in der Browserleiste des Internet-Explorers ist eine Vielzahl individueller Angebote konfigurierbar.


Beim Download von Software aus dem Internet ist Vorsicht geboten

Laden Sie Software aus dem Internet nur dann herunter, wenn Sie der Quelle vertrauen können.

Nur allzu häufig handelt man sich bei Downloads auch Schadprogramme ein, die auf Ihrem Rechner installiert werden, Daten ausspionieren und über das Internet Angriffe auf andere Rechner ausführen können. Dasselbe gilt auch für Downloads aus Tauschbörsen. Wenn Sie Raubkopien herunterladen, machen Sie sich zudem auch noch strafbar. Prüfen Sie generell alle Downloads vor der Anwendung durch aktuelle Anti-Viren- und Anti-Spyware-Programme.


Sichern Sie Ihre drahtlose (Funk-) Netzwerkverbindung

Drahtlose Funknetzwerke (WLANs) werden häufig mit nur minimal eingestelltem Sicherheitslevel ausgeliefert.

Dadurch kann Jedermann in der Nähe Ihres Funknetzwerks auf Ihre Kosten surfen. Schlimmer noch: Der "Schwarzsurfer" ist unter Ihrer IP-Adresse unterwegs. Begeht er strafbare Handlungen, würden Sie als vermeintlicher Täter ermittelt. Wenden Sie daher die sicheren Einstellungen aus der Betriebsanleitung Ihres Routers an oder nehmen Sie den Fachhandel in Anspruch.

Folgende Einstellungen sind in dem Konfigurationsmenü Ihres Router zu empfehlen:

» Schützen Sie den Administrationsbereich Ihres Routers durch ein sicheres Kennwort.
» Verwenden Sie die sichere WPA-Verschlüsselung.

Tipp:
Aktivieren Sie die MAC-Adressen-Filterung, um so nur ganz bestimmten PCs Zugang zu Ihrem Netzwerk zu gestatten. Die MAC-Adresse ermitteln Sie so: Über "Start" -> "Ausführen" tippen Sie "cmd.exe" ein und bestätigen mit OK. Danach tippen Sie "ipconfig /all" ein und lassen sich die MAC-Adresse Ihres Drahtlos-Adapters, die so genannte "Physikalische Adresse", anzeigen. Diese können Sie dann in Ihrem Konfigurationsmenü freischalten.


Seien Sie zurückhaltend mit der Angabe persönlicher Daten im Internet

Überlegen Sie sich genau, wo Sie im Internet welche Daten eingeben.

Achten Sie bei der Eingabe persönlicher Daten im Internet grundsätzlich darauf, dass Sie diese bei verschlüsselten, sichere Verbindungen (-> "https" in der Browserleiste) tätigen.

Den Zugang zum Online-Banking sollten Sie niemals über Links aus E-Mails, etc. vornehmen, sondern direkt durch die Eingabe der korrekten IP-Adresse in der Adressezeile des Browsers (falls nicht bekannt, dann erhalten Sie diese IP-Adresse bei Ihrer Bank). Diese Verbindungsdaten können Sie zur weiteren Nutzung auch in den Favoriten/Lesezeichen Ihres Browsers speichern.

 

Schützen Sie Ihre Hardware gegen Diebstahl und unbefugten Zugriff

Um Ihre Hardware gegen Diebstahl zu schützen, sind neben scheinbar selbstverständlichen Verhaltensweisen, wie: das Notebook nicht aus den Augen zu lassen, Besucher (aus Höflichkeit) nicht unbetreut in den Räumen allein zu lassen, auch bei kurzzeitigem Verlassen die Türen zu schließen, auch diebstahlerschwerende Maßnahmen zur Hardwaresicherung (mechanisch wie elektronisch) und einbruchhemmende Sicherungsmaßnahmen an Wohn- und Geschäftsgebäuden in Betracht zu ziehen.
Eine Auflistung möglicher Maßnahmen zur Diebstahlsicherung finden Sie in einem Merkblatt der Polizeilichen Kriminalprävention zur Hardware-Sicherheit.