Internet-Abzocke ist mittlerweile ein lukratives Geschäft. Wer nicht gewissenhaft die Allgemeinen Geschäftsbedingungen ( AGB ) vieler Angebote studiert, erhält schnell Rechnungen und böse Briefe von Inkasso-Unternehmen. Bitte informieren Sie sich bei den örtlichen Verbraucherzentralen über bestehende aktuelle Listen von Webseiten, die Sie auf jeden Fall meiden sollten.
 
Viele Internetbenutzer wundern sich, wenn Sie eine Rechnung für den Download einer sogenannten Gratis-Software erhalten. Oftmals ist zwar die Software, aber nicht der Download kostenlos. Häufug ist dies erst bei genauer Durchsicht der AGB des jeweiligen Webseitenbetreibers erkennbar.

Egal ob man nach Arbeitsstellen, Erotik, Kochrezepte oder Haushaufgaben-Hilfe sucht - Abo-Fallen lauern überall. Die Betreiber solcher Webseiten gehen dabei immer nach dem selben Schema vor: Angeboten wird ein Service, dessen Kosten nicht immer auf den ersten Blick erkenntlich sind. Mit Beginn der Nutzung erlischt das Widerrufsrecht automatisch. Der Anwender erhält dann eine überzogene Rechnung über das Abonnement.

Ein weiterer Trend setzt sich in der letzten Zeit immer mehr durch. Zunächst erstellt man einen komplett kostenlosen Account, um z.B. Software herunterzuladen oder "nette Frauen" kennenzulernen. Doch schon nach wenigen Tagen folgt per E-Mail eine Änderung der AGB, wonach das Angebot in ein kostenpflichtiges umgewandelt wird. Widerspricht man dieser Änderung der AGB nicht binnen 14 Tagen, sitzt man in der Abo-Falle. Und damit man auch kaum eine Chance zum Widerspruch hat, werden die Mails mit den AGB Änderungen extra mit Betreff-Zeilen versehen, die bei vielen im Spam-Filter landen.